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Veröffentlicht am 01­.11.2014

November 2014 - Kirche In

Familien-Synode in Rom: Der Papst im Kampf um Reformen

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Die am 19. Oktober 2014 beendete Außerordentliche Bischofs-Synode im Vatikan zur Familie („Die pastoralen Herausforderungen der Familie im Rahmen der Evangelisierung“) ist der Anfang eines Synodalen Weges, den Papst Franziskus ausdrücklich will. Welche Überraschungen und Spannungen es dabei gab, berichtet Christian Weisner aus Rom, der für KIRCHE IN in der „Sala Stampa“, dem Presseamt des Vatikans, akkreditiert war.

Man stelle sich vor, ein Weltkonzern, der in vielfachen Krisen steckt, veröffentlicht auch die negativen Ergebnisse seiner weltweiten Kundenbefragung, lässt dann seine Regionalvertreter vor den Augen der Weltöffentlichkeit über neue Konzepte beraten und fordert auf, binnen elf Monaten konkrete Lösungsvorschläge vor Ort zu entwickeln. Genau dies ist in den letzten Wochen und Monaten in der römisch-katholischen Kirche geschehen.

Nach der jahrelangen Unterdrückung jedes innerkirchlichen Dialogs war es ein erster bemerkenswerter Schritt, den vor einer Synode üblichen Fragebogen auch direkt von den Gläubigen ausfüllen zu lassen. Franziskus wollte ein ungeschminktes Bild von der Lebensrealität der Kirchenbasis bekommen, kein von den Bischöfen geschöntes. Die Diskrepanz zwischen der Lehre der Kirche und der Lebenswirklichkeit der Menschen – das zeigt das „Instrumentum laboris“ über alle Kulturen hinweg – ist so offensichtlich, dass sie nicht mehr schubladisiert werden kann. Was die Kirche „irreguläre oder nicht akzeptierte Situationen“ nennt, ist eine weit verbreitete Realität in allen Teilen der Welt. „Die Wirklichkeit ist wichtiger als die Idee“, so Franziskus in „Evangelii Gaudium“ 231.

Reizwort Barmherzigkeit

Ein nächster Schritt war die Rede von Kardinal Walter Kasper im Februar 2014 vor dem Kardinals-Konsistorium auf Einladung des Papstes. Bereits 1993 hatte sich Walter Kasper, damals Bischof von Rottenburg-Stuttgart, gemeinsam mit dem Mainzer Bischof Karl Lehmann und dem Freiburger Erzbischof Oskar Saier hinsichtlich des Kommunionempfangs für eine verantwortete Gewissensentscheidung derjenigen ausgesprochen, die nach einer Scheidung wieder geheiratet haben. Doch der damalige Präfekt der Glaubenskongregation, Kardinal Joseph Ratzinger, hatte diesen Weg sehr bald und sehr harsch gestoppt.

Im Konsistorium machte Kasper keine konkreten Vorschläge, aber allein schon seine Fragen nach Barmherzigkeit für Wiederverheiratete lösten kontroverse Diskussionen unter den Kardinälen aus. Deshalb sollte sein Referat auch nicht veröffentlicht werden. Aber nachdem die Presse Teile seiner Rede im Wortlaut gebracht hatte, wurde die gesamte Rede mit den Diskussionsbeiträgen der Kardinäle als Buch publiziert. Unter Papst Benedikt wäre dies wohl nicht möglich gewesen.

Vor diesem Hintergrund waren die Erwartungen an die erste Außerordentliche Versammlung der Synode, die vom 5. bis 19. Oktober 2014 in Rom tagte, hoch, vielleicht zu hoch. Auch wenn oft von Familien-Synode gesprochen wird, in Wahrheit blieb es natürlich eine Bischofssynode, in der die Vorsitzenden von 114 nationalen Bischofskonferenzen und 25 Vertreter der Kurie die wichtigsten Gruppen stellen. Der Synodenordnung gemäß nahmen zwar auch einige Experten und Gasthörende („Auditori e Auditrici“) teil, unter ihnen 13 Ehepaare, aber z.B. kein einziges, das wiederverheiratet war. Stimmberichtigt waren aber nur die Kardinäle und Bischöfe, von denen die meisten noch durch die beiden Vorgängerpäpste ernannt worden waren.

Das Kirchenvolk in Rom

Die Hoffnung auf Erneuerung hatte schon im Vorfeld verschiedene Reformgruppen nach Rom gelockt. Das noch neue Reformnetzwerk „Catholic Church Reform“ aus den USA veranstaltete ein zweitägiges Forum. Das Europäische Forum der christlichen LSB-Gruppen richtete zwei Konferenzen aus zur Seelsorge homosexueller Menschen sowie über die leider noch in vielen Ländern praktizierte Kriminalisierung bis hin zur Todesstrafe. Dort sprach u. a. der jetzt emeritierte australische Bischof Geoffrey Robinson, Autor des Buches „Macht, Sexualität und die katholische Kirche“. Die „Internationale Bewegung Wir sind Kirche“ präsentierte die Hoffnungen und Erwartungen des Kirchenvolkes in einer internationalen Pressekonferenz. Die deutschsprachigen Pfarrer-Initiativen hatten einen Offenen Brief nach Rom gerichtet.

In der ersten Woche fand, tageweise orientiert an den Themen des „Instrumentum laboris“, die Debatte im Plenum statt. „Sprecht mit Freimut und hört mit Demut“, forderte Papst Franziskus zu Beginn die rund 230 in der Synodenaula versammelten Mitglieder der Synode auf – und hat dann selber nur zugehört, denn ihm war es wichtig, die Erfahrungen der Weltkirche zu hören. Um einen geschützten Raum für eine offene Debatte zu bieten, war die Presse in der Synodenaula nicht zugelassen. Aber jeden Mittag um 13 Uhr gab der vatikanische Pressesprecher P. Federico Lombardi sogenannte Briefings mit Teilnehmern der Synode.

Kardinal Lorenzo Baldisserie, der Generalsekretär der Bischofssynode, hatte alle Teilnehmenden der Synode ausdrücklich ermuntert, mit der Presse zu sprechen. So luden am zweiten Synodentag der Münchner Kardinal Reinhard Marx und die „Auditrix“ Dr. Ute Eberl, Familienberaterin in Berlin, noch ganz in der Euphorie des Anfangs zum Pressegespräch. Der Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz lobt die „offene, ehrliche und in den Themen breit gefächerte Diskussion“. Marx plädiert freimütig für eine differenzierte Sicht auf Homosexualität. Über eine homosexuelle Beziehung, die über Jahrzehnte treu gelebt werde, könne man nicht sagen, „das ist alles nichts“. Und Ute Eberl empfiehlt den Klerikern, sie hat es auch später in der Synoden-Aula getan, lieber ins Wohnzimmer der Familien zu schauen, bevor sie über das Schlafzimmer urteilen.

Sensation zur Halbzeit

Eine Sensation war die „Relatio post disceptationem“ (Bericht zum Stand der Diskussion), die die Debatte der ersten Woche zusammenfasste und zu Beginn der zweiten Woche in Anwesenheit des Papstes verlesen wurde. Dieser Bericht war unter Federführung der Kardinäle Peter Erdö aus Budapest und Bruno Forte, Startheologe der italienischen Bischofskonferenz, entstanden. Von der „positiven Realität von Zivilehen“ war dort die Rede und davon, dass Homosexuelle „die christliche Gemeinschaft bereichern“ könnten, dass es „mutige Entscheidungen“ beim Umgang mit Geschiedenen brauche, die wieder heiraten. Das „Instrumentum laboris“ hatte noch von Menschen in „irregulären“ Beziehungen geredet; nun heißt es, auch wer außerhalb einer Ehe lebe, solle in seiner „konkreten Existenz“ angenommen werden. Das Naturrecht, mit dem die Ehe- und Sexuallehre der katholischen Kirche seit Jahrhunderten begründet wird, ist nur einmal erwähnt. Schon das „Instrumentum laboris“ hatte das Konzept des „Naturrechts” als sehr schwierig, wenn nicht gar unverständlich bezeichnet.

Kardinal Christoph Schönborn aus Wien, der als einer der wichtigsten Theologen der Versammlung gilt, versuchte mit dem beim Zweiten Vatikanischen Konzil entwickelten Konzept der „Gradualität“ dem „Alles oder Nichts“ von Ehe eine stufenweise Betrachtung entgegenzustellen. Diese Gradualität könne man auch beim Eheverständnis anwenden: Das vollständige Heil wohnt in der kirchlich geschlossenen Ehe, doch es lebt auch in der gut geführten Beziehung ohne Trauschein oder unter homosexuellen Partnern, die sich liebevoll um Kinder kümmern.

„Das Drama hat begonnen“

Dieser Zwischenbericht überraschte in seiner Offenheit die meisten Kardinäle und Bischöfe genauso wie die Journalisten. Der Vatikan-Experte John Thavis sprach angesichts des neuen Tonfalls von einem „Erdbeben“. Das Dokument zeige, dass Franziskus beim Thema Ehe und Familie die Barmherzigkeit in den Vordergrund rücke. Damit waren die kontroversen Debatten eröffnet, die sich Papst Franziskus ausdrücklich gewünscht hat. Die Auseinandersetzungen in der Synodenaula sollen teils sehr heftig gewesen sein. „Das Drama hat begonnen“, so der philippinische Kardinal Tagle. 41 Wortbeiträge gab es an diesem Vormittag in der Synodenaula, die Hälfte lobt das Papier, die andere Hälfte fühlt sich überrumpelt. Der amerikanische Kurienkardinal Raymond Burke klagte, die Darstellung der Synodendiskussion werde manipuliert.

Bei diesen Auseinandersetzungen spielen die deutschen und deutschsprachigen Teilnehmer eine wichtige Rolle: Kardinal Kasper mit seinen Fragen vor dem Konsistorium, Kardinal Schönborn mit seinen theologischen Brückenschlägen sowie der beide unterstützende Kardinal Marx, immerhin Vorsitzender der Europäischen Bischofskonferenz und einer der acht Papstberater. Dagegen hatte Kardinal Gerhard Müller, der Präfekt der Glaubenskongregation, mit vier anderen Kardinälen in einem kurz zuvor erschienenen Sammelband noch mal erklärt, dass das kirchliche Ehe- und Familienverständnis nicht verhandelbar sei.

Konservative Querschüsse

In der zweiten Woche liefen die grundsätzlichen Auseinandersetzungen liefen weiter. Die italienische Tageszeitung „La Repubblica“ berichtete, dass während der Synode angeblich eine Gruppe konservativer Bischöfe den emeritierten Papst Benedikt XVI. aufgesucht habe, um ihn für die Unterstützung ihrer Position zu gewinnen. Der emeritierte Papst hat dieses Ansinnen aber wohl abgelehnt. Die katholische Nachrichtenagentur Zenit, die von den konservativen Legionären Christi gestützt wird, versuchte Kardinal Kasper aufs Glatteis zu führen. Durch die verkürzte und irreführende Veröffentlichung eines Gesprächs auf der Straße, das später als Interview deklariert wurde, sollte der Eindruck erweckt werden, Kardinal Kasper habe sich abfällig über die afrikanischen Synodenteilnehmer geäußert.

Welches Auf und Ab, welche Hoffnungen und Enttäuschungen dieser erste Teil des synodalen Weges in sich hat, wurde am vorletzten Tag der Synode deutlich. In der mittäglichen Pressekonferenz stellte Kardinal Gianfranco Ravasi mit Enthusiasmus die unter seiner Federführung erarbeitete Einleitung der Schlussbotschaft vor. 158 der 174 Stimmberechtigten, mehr als 90 Prozent, hatten diesem Text zugestimmt. Es war ein knapper Text in verständlicher Sprache, der die großen Herausforderungen benannte, vor denen Familien in der heutigen Zeit stehen, der aber auch die sich aus der kirchlichen Lehre ergebenden Hoffnungen und Mahnungen („Exhortatio“) ausführt. Nach langem Warten gab dann gegen 19 Uhr P. Lambardi endlich bekannt, wie die Bischöfe am Nachmittag über jeden der in der zweiten Woche erarbeiteten 62 Einzelpunkte abgestimmten hatten. Von der positiven Grundstimmung des Zwischenberichts blieb da allerdings nicht viel übrig. Drei Punkte zu den Themen Kommunion für geschiedene Wiederverheiratete sowie Homosexualität erreichten nicht die laut Synoden-Ordnung vorgesehene Zweidrittelmehrheit, und das, obwohl zur Homosexualität „nur“ der 2003 von der Glaubenskongregation unter Ratzinger verabschiedete Katechismus zitiert wurde. Trotzdem soll es der ausdrückliche Wunsch von Franziskus gewesen sein, alle Ergebnisse sofort auch an die Presse zu geben. Transparenz pur.

Dass gerade diese Punkte durchfielen, die in den beiden Wochen intensiv diskutiert worden waren, gibt ein enttäuschendes, aber wohl realistisches Bild, das zeigt, wo die Bischöfe der Weltkirche (noch) stehen. Es mag auch von den afrikanischen Bischöfen beeinflusst sein, die 40 Prozent der „Synoden-Väter“ stellten, aber nur 14 Prozent der katholischen Weltbevölkerung repräsentieren. Gerade Bischöfe aus Afrika und auch Osteuropa haben Schwierigkeiten mit der neuen Freundlichkeit gegenüber Homosexuellen.

Nach außen ist die Wirkung allerdings katastrophal. Die Öffentlichkeit muss annehmen, in diesen Punkten kann und soll sich die Lehre der römisch-katholischen Kirche nicht ändern. Die österreichische Piusbruderschaft sieht sogleich ihre Position im Gespräch mit dem Vatikan gestärkt. Das Problem: Der Prozesscharakter der Synode ist für Außenstehende schwer zu verstehen. Die Synode soll ja in der Weltkirche fortgeführt werden und dann erst wieder in einem Jahr in erweiterter Zusammensetzung in Rom tagen. Und erst danach ist das Wort des Papstes zu erwarten.

Nachhilfestunde für die Bischöfe

Mit diesem Abstimmungsergebnis haben die Bischofskonferenz-Vorsitzenden aus aller Welt und die Kurienleute Papst Franziskus in gewisser Weise im Regen stehen gelassen. Am letzten Samstagabend gesteht Kardinal Marx dann auch gegenüber der Presse ein: „Wir Bischöfe müssen den Kurs von Franziskus noch viel mehr als bisher unterstützen“.

Aber die beiden Synoden-Wochen können nicht spurlos an den Kardinälen und Bischöfen vorübergegangen sein. Zunächst einmal galt es, die neue Freiheit der Debatte einzuüben, vom „Verbots-Modus“ in den „Dialog-Modus“ zu wechseln. Und sie waren gezwungen, sich mit den vielfältigen Erfahrungen aus aller Welt auseinanderzusetzen, sicher auch mit ihrer eigenen Sexualität. Positionen, die Reformgruppen seit Jahrzehnten vertreten, wurden auch von Kardinälen ausgesprochen, wie „Wir brauchen eine positive Bewertung von Sexualität“, „Es gibt keine einfache Schwarz-Weiß-Moral“. Doch es wird weiterhin die Ungeduld der Reformkräfte brauchen. „Papst Franziskus will, dass das Kirchenvolk Druck ausüben kann auf die Bischöfe und dass die Bischöfe mehr Mut bekommen, genau das zu sagen, was sie aus ihrem Territorium wissen“, sagte der Vatikan-Experte Marco Politi.

Nach der Synode ist vor der Synode

Franziskus hat einen längst überfälligen, breiten und offenen Prozess eingeleitet, der nicht mehr gestoppt werden kann. Es ist ein grundlegender Kulturwechsel, der jetzt endlich das umsetzt, was das Zweite Vatikanische Konzil vor 50 Jahren mit der Aussage intendierte, „die Gesamtheit der Gläubigen kann im Glauben nicht irren“. Dieser Kulturwechsel wird auch einen Kurswechsel bringen. Dazu müssen allerdings – weit mehr als in der Synoden-Aula in Rom – die theologischen Wissenschaften und vor allem das Kirchenvolk noch viel aktiver beteiligt werden. Es ist höchste Zeit, dass die Grundlagen für die kirchliche Sexuallehre im Einklang mit den modernen Humanwissenschaften entwickelt werden. Dies muss und wird auch zu einer Rücknahme falscher oder überholter Doktrinen und zu einer Weiterentwicklung der Lehre führen. Wichtige Punkte werden dabei vor allem sein: Eine Rückbesinnung auf den Vorrang des individuellen Gewissens (Kardinal John Henry Newman); eine neue und ganzheitliche Sicht der Sexualität, die zu Fragen von Homosexualität und homosexuellen Partnerschaften einen angemessenen Zugang eröffnet; im Anschluss an das Konzil von Trient ein differenziertes Verständnis der Ehe als Sakrament.

In seinen Ansprachen hat Papst Franziskus immer wieder um Mut zur Weite geworben, sich aber auch zur Einheit bekannt. Sein Weg ist der der Inklusion. Nur so ist es wohl nachzuvollziehen, dass die Seligsprechung von Papst Paul VI. genau am letzten Tag der Synode erfolgte. Doch dies darf keine Vorfestlegung der Synode in der Ehe- und Sexuallehre sein oder gar kirchenpolitisch instrumentalisiert werden. Denn mit der von Paul VI. gegen die große Mehrheit der Stimmen des von ihm selbst einberufenen Beratergremiums 1968 verkündeten Enzyklika Humanae vitae haben Papsttum und kirchliche Sexuallehre für viele bis heute viel an Glaubwürdigkeit verloren.

Die kommenden elf Monate werden Papst, Kirchenleitung und Kirchenvolk vor größte Herausforderungen stellen. Franziskus will, dass die Bischöfe bis zum kommenden Herbst zu den Punkten der Familien-Synode, auch zur Homosexualität und zum Thema geschiedene Wiederverheiratete konkrete Vorschläge erarbeiten. Schaffen es die Bischöfe, den synodalen Weg von Franziskus mitzugehen? Sind sie bereit, auch in ihren Diözesen synodale Wege zu gehen? Und wie kann es gelingen, auch die traditionell orientierten Gläubigen „mitzunehmen“? Falls im kommenden Jahr keine Lösungen erzielt werden, wird der Autoritätsverfall der katholischen Kirche noch weit schlimmer sein als durch die Enzyklika Humanae Vitae.

Christian Weisner

Zuletzt geändert am 07­.11.2014

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