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Veröffentlicht am 10­.12.2020

10.12.2020 - waz.de / nrz.de

Missbrauch: Woelki soll Fall nicht nach Rom gemeldet haben

Köln/Düsseldorf.  Der Kölner Erzbischof Rainer Woelki kommt im Missbrauchs-Skandal in der katholischen Kirche schwer unter Druck. Droht ihm die Amtsenthebung?

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Laienorganisation fordert Einschreiten aus Rom

Die katholische Laienorganisation „Wir sind Kirche“ zeigt sich angesichts der Vorwürfe entsetzt: „Wir beobachten die hochdramatischen Vorgänge von Köln mit großer Sorge. Das Verfahren dort ist höchst undurchsichtig und nicht nachvollziehbar“, sagte Sprecher Christian Weisner auf Anfrage unserer Redaktion.

Er verwies bei der Frage nach möglichen Konsequenzen wie einem Rücktritt darauf: „Auch für Woelki gilt die Unschuldsvermutung: Aber er hatte den großen Aufklärer gegeben, nun sollte er sich an seinen Worten messen lassen.“ Weisner forderte für „Wir sind Kirche“ ein Einschreiten Roms: „Es wird höchste Zeit, dass der Vatikan sein Augenmerk auf die Vorgänge in Köln richtet, damit die Regeln im Umgang mit solchen Missbrauchsvorwürfen eingehalten werden. Wir brauchen eine von Rom überwachte Untersuchungskommission.“ (dpa/mi)

https://www.waz.de/region/rhein-und-ruhr/missbrauch-woelki-soll-fall-nicht-nach-rom-gemeldet-haben-id231108996.html

https://www.nrz.de/region/missbrauch-woelki-soll-fall-nicht-nach-rom-gemeldet-haben-id231108996.html

Zuletzt geändert am 10­.12.2020

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