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Veröffentlicht am 31­.10.2007

31.10.2007 - Kölner Stadt-Anzeiger

Erzbistum Köln will Rechte der Laien streichen

Das nennt man einen Handstreich: Genau 60 Jahre nach Gründung durch den Kölner Kardinal Josef Frings droht dem "Katholisch-Sozialen Institut" (KSI) in Bad Honnef das Ende einer in Jahrzehnten aufgebauten Kultur der Mitbestimmung. Im Zuge einer Satzungsreform für die weithin bekannte Bildungsstätte will das Erzbistum Köln die verbrieften Rechte ehrenamtlich tätiger Laien streichen. Der KSI-Vorstand hat jetzt unter Protest den Satzungsentwurf des Generalvikariats mehrheitlich abgelehnt. Vorstandsmitglied Walter Bitter bezeichnet das Papier als "Diktat" und einen "Schlag gegen die Partizipation in der Kirche".

In dem Entwurf, der dem "Kölner Stadt-Anzeiger" vorliegt, sind alle Möglichkeiten getilgt, verbindlich Einfluss auf die pädagogische Arbeit, auf Finanz- oder Personalentscheidungen des vom Erzbischof ernannten KSI-Direktors geltend zu machen. Die bisherigen Beratungsgremien - Vorstand und Mitgliederversammlung - sollen aufgelöst werden. Ein entsprechender Paragraf über die Mitwirkungsrechte ist ersatzlos entfallen.

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http://www.ksta.de/html/artikel/1193144159447.shtml

Zuletzt geändert am 08­.11.2007