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Veröffentlicht am 27­.01.2026

27.1.2026 - rp-online.de

Mit Trippelschritten auf dem Synodalen Weg

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Wenn nichts mehr in der katholischen Kirche zu helfen scheint, hilft vielleicht doch Karl Rahner (1904-1984): „Die Kirche wird reformiert sein oder sie wird nicht mehr sein“, sagte einst der große Jesuiten-Theologe. Auch mit seinen Worten also wollen sich die Reformkräfte in Deutschland Mut machen, ehe es am Donnerstag mit der sechsten und letzten Synodalversammlung in die vorläufig letzte Runde dieses großen Reformgesprächs zwischen Bischöfen und Laien geht. Acht Gruppierungen – von der Kirchenvolksbewegung „Wir sind Kirche“ bis Maria 2.0 und OutInChurch – meldeten sich gestern zu Wort: mit ihren Hoffnungen, mit Appellen und auch Enttäuschungen. Denn manches ist in den vergangenen sieben Jahren diskutiert und beschlossen, aber nur in wenigen Bistümern überhaupt umgesetzt worden – wie die Tauf- und Predigterlaubnis von Laien auch in der Eucharistiefeier. Manche Reformprojekte wurden mit Blick auf Rom so weichgespült, dass das Ergebnis hinter den Erwartungen vieler Gläubiger zurückblieb, so die Handreichung „Segnungen für Paare, die sich lieben“.

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https://rp-online.de/kultur/kardinal-woelki-sagt-teilnahme-am-reformprozess-ab_aid-142903143

 

Zuletzt geändert am 27­.01.2026