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Veröffentlicht am 23­.02.2026

23.2.2026 - evangelisch.de

Katholische Reformgruppen: Vorsitzendenwahl keine Routineentscheidung

Vor der Wahl eines neuen Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz warnen katholische Reformgruppen vor einem Rückschritt: Inmitten einer tiefen Kirchenkrise drohten Erneuerungsprozesse ausgebremst zu werden.

Würzburg (epd). Vor der Wahl eines neuen Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz haben katholische Reformgruppen vor einer Verzögerung kirchlicher Erneuerungsprozesse gewarnt. Die Neuwahl sei keine „0815-Wahl“, sondern finde „inmitten einer tiefen Kirchenkrise statt“, erklärten am Montag 18 Organisationen und Verbände, darunter „Wir sind Kirche“ und Maria 2.0. Als Beispiele genannt werden ein Vertrauensverlust nach der Missbrauchskatastrophe, eine schleppende Umsetzung von Reformen, massive Kirchenaustritte und wachsende innere wie äußere Polarisierung.

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Zuletzt geändert am 23­.02.2026