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Aktuelles aus Remagen

--- 24. Feb. 2025 ---

endlich

Orientiert am christlichen Menschenbild setzt ER sich nun ein für

  • die gesellschaftliche Gleichheit aller Menschen,

  • soziale Gerechtigkeit und

  • individuelle Freiheit.

 

ER bekämpft strukturelle Ungleichheiten in

  • Einkommen,

  • Bildung und

  • politischer Teilhabe.

 

ER fördert mit seiner Richtlinienkompetenz bei Anerkennung des individuellen Eigentums

  • eine adäquate Umverteilung durch progressive Steuern und

  • den Ausbau und Stärkung sozialer Sicherungssysteme.

 

ER prägt mit seinen Impulsen die Sozialpartnerschaft der Arbeitger & Gewerkschaften in Wirtschaft und Unternehmertum, so dass

  • statt Gewinnmaximierung vor allem Gemeinwohlmaximierung in den Blick kommt.

 

ER lässt sich leiten durch Jesu Mahnung zum gerechten Frieden und zur Nächstenliebe.

 

ER hat als Herzensanliegen die Wahrung von Umwelt und der Natur. Denn ...

  • sie ist Grundlage wie auch als Orientierungsgröße jeglichen Handelns !

Denn… Wer glaubt, wird selig ! Amen !

 

+++++++++++++++++ Vorsicht Satire ++++++++++++++++++

 

--- 05. Feb. 2025 ---

Anbei der Text des Leserbriefes (Rheinzeitung Koblenz, Generalanzeiger Bonn) unseres Gruppenmitglieds Christoph Schomer von Wir-sind-Kirche-Remagen  mit einer "Rücktrittsforderung". Ob der Text veröffentlicht wird, bleibt abzuwarten.

++++++++++++++++  Text des Leserbriefes +++++++++++++++++++

Zustimmungen der Präsidentinnen Kaliczek, Englhardt-Kopf (beide KFDB) sowie der Präsidentin Heil (kfd) zu dem "Zustrombegrenzungsgesetz"

Mit ihren Stimme haben Frau Kaliczek und Frau Englhardt-Kopf (Präsidentin / Co-Präsidentin des Katholischen Deutschen Frauenbundes -KDFB-) sowie die für den Kreis Ahrweiler nominierte Bundestagskandidatin der CDU, Mechthild Heil (Präsidentin der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands -kfd-), im Bundestag für das sogenannte „Zustrombegrenzungsgesetz“ gestimmt. Damit trugen auch sie zu dem politischen Eklat bei, den wir erleben mussten.
Im Gegensatz zu Frau Kaliczek, Frau Englhardt-Kopf und Frau Heil hat sich das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) klar gegen dieses politische Vorgehen der CDU/CSU positioniert (https://www.zdk.de)

Durch dieses Abstimmungsverhalten wurde der Weg für eine faktische Zusammenarbeit mit der AfD geebnet – unabhängig davon, ob dies explizit so benannt wird oder nicht. Es stellt sich die berechtigte Frage, wann Frau Kaliczek, Frau Englhardt-Kopf und Frau Heil von ihren Ämtern im KDFB bzw. kfd zurücktreten – beides Organisationen, die sich auf der Basis des christlichen Menschenbildes für Familie, die Achtung der Menschenwürde und die Demokratie einsetzen.

Durch ihre Zustimmung zur politischen Linie ihres Parteivorsitzenden haben Frau Kaliczek, Frau Englhardt-Kopf und Frau Heil ebenso wie dieser und all die zustimmenden CDU/CSU-Fraktionskollegen*innen eines der wichtigsten Versprechen in der jüngerer Zeit gebrochen. Nämlich: jegliche – auch indirekte – Kooperation mit der AfD zu verhindern. Eine Partei, die in der Tradition der menschenverachtenden Ideologie der Nationalsozialisten steht, darf nicht durch das Verhalten führender KDFB / kfd - Repräsentantinnen auch nur den Anschein einer katholischen Duldung erfahren. Dass Frau Kaliczek, Frau Englhardt-Kopf und Frau Heil in ihren Spitzenfunktionen diesen Eindruck erwecken, ist Präsidentinnen unwürdig.

Ein derartiger Wortbruch ist inakzeptabel. Soll dies der politische Stil innerhalb des KDFB und der kfd sein? Ich hoffe nicht – und erwarte einen zügigen Rücktritt. Dieser Schritt ist überfällig.

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  ---04. Feb. 2025 ---

Und ... was meint ihr?

 

---17.Dez. 2024---

Frauen, macht eure Anwesenheit in der Kirche

durch eure Abwesenheit bekannt...

So die Vorstellung von Frauen, die für einen "Frauenstreik 2025" in der rk Kirche während der ab dem 05. März beginnenden Fastenzeit werben. Hintergrund ist, dass in der im Oktober in Rom zu Ende gegangenen Weltsynode keinerlei zufiredenstellende Beschlüsse zur Stellung der Frau bzgl. Weiheämter getroffen wurden.

Näheres uner:
https://www.ncronline.org/news/catholic-women-urged-strike-over-inequality-church# :

... Was würde die katholische Kirche ohne Frauen tun?  Wenn Frauen einfach sich "verweigern" ?

Siehe auch:

https://www.catholicwomenstrike.org/de

 

---10.Dez.2024---

Tag der Menschenrechte

 

„Da ist nicht jüdisch noch griechisch, da ist nicht versklavt noch frei, da ist nicht männlich und weiblich: denn alle seid ihr einzig-einig im Messias Jesus“ (Galater 3,28)

Auch nach einem weiteren Jahr ist nicht erkennbar, dass die "Oberen" der rk Kirche inkl. des Papstes sowohl dieser grundsätzlichen Erkenntnis Rechnung tragen als auch dass der europäische Vatikanstaat als "die Repräsentanz" der sog. "Römischen Katholik*innen" in Europa der europäischen Menschenrechtskonvention beitritt. Umfassende Gleichbehandlung der Frauen auf allen (!) Kirchenebenen war, ist und bleibt weiterhin ebenso ein offenes Wundmal der rk Kirche wie auch das Pflichtzölibat der Priester oder die unzureichende "Demokratisierung" der Struktur der rk Kirche (z.B. mangelnde Wählbarkeit von Bischöfen und Ortspfarrern).

Die Feststellungen von WsK zu den Menschenrechten aus Aug. 2023 sind immer noch gültig:
https://www.wir-sind-kirche.de/?id=129&id_entry=10066

Wie halten es denn all die Leitungen in den Kirchengliederungen vor Ort mit diesem Fakt?
Was sind deren Gründe, als Hauptamtliche und Priester eben NICHT aufzubegehren und den umfassenden Beitritt zu der europäischen Menschrechtskonvention über Ihre Bischöfe beim Vatikan einzufordern?

Fragt alle vor Ort doch einmal nach !!!
(interessante Rückmeldungen veröffentlichen wir gerne)
 

---24.11.2024---

Nun ist der Tag der Demokratie in Remagen auch wieder "Geschichte". Hier einige Impressionen rund um unseren, in Kooperation mit dem Respektraum e.V. (www.respektraum.org) durchgeführten "WisiKi-Auftritt" :

Mit diesem Rollup wurden alle Besucher*innen des Tages der Demokratie (TdD) empfangen.
"Nicht Toleranz jeder Meinung ... Aber Respekt jedem Menschen... Wieso ?"

In einem separaten Raum im Unterschgeschoss hatten wir "unseren RR" mit Erläuterungen eingerichtet

Im Foyer der großen Remagener Rheinhalle hatten wir einen Tisch mit Kladden für persönliche Kommentierungen zu den im Foyer sichtbaren Thesen aufgebaut.

Es gab auch einen Raum der Stille mit regellmässig angebotenen Meditaionsanregungen. Es war NICHT der Putzraum ... ehrlich ;-)

Hieri einige Impresseionen aus der Rheinhalle:

Der Weltladen Remagen-Sinzig

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Und Last but not least 2 uns wichtige Eintragungen in die Kladde zu der im Eingang platzierten "Respekt-These".

Zum einen der Eintrag des Immam der Remagener Moschee-Gemeinde:

Zum anderen ... zu guter Letzt ... der Eintrag des Ministerpäsidenten des Landes Rheinland-Pfalz, Alexander Schweitzer:

 

---18.11.2024---

Am 23. Nov. 2024 ist es soweit. Wir-sind-Kirche Remagen präsentiert beim Tag der Demokratie in Remagen in Kooperation mit dem Respektraum e.V. einen RESPEKTRAUM .

 

Ein Respektraum (für Menschen Ü 16 J.)
beim Tag der Demokratie 2024
in Remagen


 

"Wir bewegen uns oft in „Blasen“ und suchen nur Bestätigung unserer Meinungen. Zwischen diesen Blasen herrscht häufig Sprachlosigkeit. Kommt es zu Kontroversen geht es meist ums „Gewinnen“ statt um wechselseitiges Verstehen. Der Respektraum soll helfen, diese Sprachlosigkeit zu überwinden. Er kann Menschen ermutigen, ihre Werte mit Argumenten statt mit moralischer Entrüstung zu vertreten, und zeigt, wie auch bei stark unterschiedlichen Meinungen konstruktive Gespräche geführt werden können. So stärkt der Respektraum die Zuversicht, dass Dialog mit den meisten Menschen noch möglich ist.


 

Ein Respektraum ist ein Raum für

  • die Magie des Gesprächs
    oder ...
    die Faszination des befreienden Mutes zum respektvollen Miteinander

  • das Vergnügen des Gedankenaustauschs

    und

  • für alle, die reden wollen – über das, was uns zusammenhält.

Wir laden Sie ein, den Respektraum auszuprobieren. Dabei dient unser Respektraum auch als Inspiration für alle, die solche Räume des respektvollen Austauschs in ihren eigenen Umfeldern schaffen / installieren möchten, sei es im Beruf, im Verein oder anderswo. Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen und / oder Kontaktaufnahme mit uns!"


 

www.respektraum.org

www.wir-sind-kirche.de/remagen

 

---31.10.2024---

Vorankündigung:

Wir sind Kirche - Remagen nimmt am "Tag der Demokratie" in Remagen teil.
Wir werden in Kooperation mit dem Respektraum e.V. den "Respektraum" vorstellen:
Eine Installation mit einer Anleitung eines "Spiels" bzgl. ggf. auch kontrovers diskutierbarer Thesen.

Näheres folgt !

 

---24.10.2024---

Jetzt sind auch schon wieder einige Tage nach dem Ende der von Wir-sind-Kirche organisierten Kirchenvolkskonferenz in Köln verstrichen.
Auf die Dokumentation der Tage auf der KvK-Homepage wird verwiesen:  https://kvk2024.de

Ein kurzes Resumée findet sich auch hier: https://www.wir-sind-kirche.de/?id=125&id_entry=10177

Eine wichtige Fragestellung möchten wir hier aufgreifen. Sie lautete:

"Wie soll Christ-Sein HEUTE aussehen" ?

Dazu gab es einige Impulsfragen. Die eigenen Anworten konnten auf verschiedenfarbige Kärtchen geschrieben werden.

Was sind Ihre / Deine spontanen Antworten ? Was sollte Christ-Sein HEUTE ausmachen? in einer Zeit, in der Kirchen- und Glaubensferne den Alltag zu bestimmen scheinen ? Über Antworten würden wir uns freuen: remagen@wir-sind-kirche.de

+++++++++

Etwas, das mir bzgl. dieser o.g. Fragestellung während der Tage noch einmal "so richtig"  klargeworden ist:
Christ-Sein ist bei uns stark von einer jahrhundert-alten, tradierten patriacharlischen Denke geprägt.
Dies zu verändern... mit all seinen Konsequenzen ...  ist ein verdammt dickes Brett, das es zu bohren gilt.
Frau erlebt es ja "an allen Ecken".

Dieser Umstand wird auf eine sympathische, humvorvolle Art, von Frau Dr. Anntette Jantzen in ihrem Büchlein "Wenn Gott zum Kaffee kommt" pointiert aufs Korn genommen (https://theologie.annette-jantzen.de/)  Ihre kleine Lesung dazu auf der KvK war inspirierend.

Das aktuelle Gottesbild ist recht männlich.
"Herr" als Anrede, hört "man" in "Gottesdiensten" jeglicher Couleur regelmässig, wenn letztlich Gott gemeint ist.
Eine Idee für alle WortGottesfeier- & Mess-Zelebranten*innen wäre, es doch einfach einmal zu probieren :
Ersetztl bei der Textvorbereitung einer Feier überall, wo es passt, einfach das Wort "Herr" durch Gott und schaut was passiert.

Oder auch das angepasste "Vater Unser", das wir letzten Sonntag bei unserer Mahl-Feier gemeinsam sprachen, könnte Standard werden,
wenn wir uns an Jesus erinnern:

Du, Ursprung, bist uns Vater und Mutter,
dein Name werde geheiligt.
Deine gerechte Welt komme.
Dein Wille geschehe überall.
Das Brot, das wir brauchen, gib uns heute.
Erlass uns unsere Schuld, wie auch wir denen vergeben,
die uns etwas schuldig sind.
Führe uns in der Versuchung und löse uns aus dem Bösen,
denn in dir ist Gemeinschaft, Leben und Gerechtigkeit. Amen

Gott wird sicherlich nicht weglaufen sondern sich wohl eher freuen, dass wir nach über 2000 Jahren endlich auf dem Weg sind,
seiner Diversität Rechnung zu tragen. Und ... á la Annette Jantzen ... uns mit einem Altbier zuprosten (Hinweis: einfach einmal das Büchlein lesen)

Nicht "aufmucken", eher ein Verhalten praktizieren, das den Priesterstand -ob Bischöfe oder Priester vor Ort- nicht provoziert
sondern eher darauf ausgerichtet ist, "irgendwie zu gefallen" kam während der Tage auch regelmässig in den Blick.
Das Wort der "Co-Abhängigkeit" machte die Runde; also ein Verhalten, das eher "System stabilisierend" als "System-verändernd" wirkt.
Wer, der/die von Kindesbeinen an römisch-katholisch sozialisiert ist, kann sich davon frei machen.
Es ist -wie gesagt- ein dickes Brett !

Ach ja ...  ganz untheologisch: die Mahl-Feier klappte tatsächlich ganz ohne geweihte Hostien.
Wie gesagt : Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind ...

Ein Wunder! Oder doch nicht?

 

 

---23.09.2024---

Am 07. September fand die erste Synodalversammlung des Pastoralen Raums Sinzig statt.
Ein recht unkritischer Bericht über diesen Tag findet sich hier:

https://paulinus-bistumsnews.de/aktuell/news/artikel/Kirche-im-Pastoralen-Raum-Sinzig-gemeinsam-gestalten/

Anbei der Leserbrief von C.Schomer - Mitglied von WisiKi Remagen und Teilnehmer an der Synodalversammlung:

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Leserbrief zum Artikel im Paulinus online vom 10. Spt. 2024

Kirche im Pastoralen Raum Sinzig gemeinsam gestalten

Ja, ich teile den im Artikel vermittelten Eindruck einer grundsätzlich gelungenen ersten Synodalversammlung des Pastoralen Raums Sinzig. Gleichzeitig stellt sich beim Lesen des Artikel ein Grummeln ein. Ein Grummeln darüber, dass der Artikel eher ein Bild von „Friede-Freude-Eierkuchen“ zeichnet. Es bleibt das Geheimnis der Verfasserin des Artikels, weshalb wichtige Aspekte, die gerade NICHT im Fokus der Versammlung standen, in keiner Weise der Leserschaft ins Bewußtsein geholt werden. Der Artikel spricht von Kritik, die zu hören gewesen sei. Und doch bleibt es im Artikel letztlich beim Organisationsklein-klein wie „Fusions-, Struktur- und Entscheidungsprozessen“. Dies soll nicht kleingeredet werden und mag in Gemeinden wichtige Themen sein.. Gleichzeitig steht die Institution römisch Katholische Kirche in ihren Ortsgliederungen vor unbearbeiteten Themenfeldern, denen sich auch ein Pastoraler Raum stellen muss. Dies muss immer wieder in die Öffentlichkeit. Ökumene und eine auf gläubige (!) Kirchen-Distanzierte wie z.B. auf in die innere Emigration Abgetauchte und auf sog. Ausgetretene ausgerichtete Pastoral waren ebenso wenig zur Diskussion vorgesehen wie z.B. die Themenfelder des Synodalen Weges. Von einer Diskussion über die Gleich-Berechtigung der Frau in der römisch-Katholischen Kirche und die Bedeutung für gemeindliches Leben vor Ort ganz zu schweigen. Hierzu sollte, nein, muss auch ein Pastoraler Raum eine Postion finden. Wo wenn nicht auf einer Synodalversammlung. Ob dies künftig so kommt, bleibt abzuwarten. Was bleibt ist die Frage: Ist es ein Menetekel, dass während der Versammlung sich am sog. Offenen Thementisch lediglich 2 (!) Teilnehmer einfanden und hier nur von Ihnen zumindest die Themen Ökumene und Pastoral für Kirchen-Distanzierte eingebracht wurden?

Zuletzt geändert am 24­.02.2025