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Veröffentlicht am 16­.02.2019

Wir sind Kirche-Petition zur Grundgesetz-Änderung


Anfang April 2019 hat uns der Deutsche Bundestag mitgeteilt, dass es keine Online-Möglichkeit geben wird, diese Petition zu unterstützen. Die Gründe für die Ablehnung als öffentliche Petition sollen uns mit Abschluss der parlamentarischen Prüfung mitgeteilt werden.

Die Gleichberechtigung der Frauen ist ein auch im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland verankertes Menschenrecht, das aber bisher in der römisch-katholischen Kirche nicht umgesetzt ist. Die von der Bundesversammlung im November 2018 in Nürnberg verabschiedete Petition an den Deutschen Bundestag zu einer klarstellenden Änderung des Art. 140 Grundgesetz der BRD ist von Prof. Dr. Johannes Grabmeier, Sigrid Grabmeier, Angelika Fromm und Prof. Dr. Heribert Köck entsprechend den strengen Anforderungen des Petitionsausschusses des Bundestages bearbeitet und als E-Petition aktiviert worden.

Bisher heißt es in Art.140 GG:

„Jede Religionsgesellschaft ordnet und verwaltet ihre Angelegenheiten selbständig innerhalb der Schranken des für alle geltenden Gesetzes. Sie verleiht ihre Ämter ohne Mitwirkung des Staates oder der bürgerlichen Gemeinde.“

Von Wir sind Kirche vorgeschlagene Neufassung:

„Jede Religionsgesellschaft unterliegt dem für alle gelten­den Gesetz. In dessen Schranken ordnet und verwaltet jede Religionsgesellschaft ihre Angelegenheiten selbständig und verleiht ihre Ämter ohne Mitwirkung des Staates oder der bürgerlichen Gemeinde.“

Die von Wir sind Kirche vorgeschlagene Neufassung würde nicht nur die rö­misch-katholische Kirche, sondern jede Religionsgesellschaft betreffen.

Wenn die Petition vom Deutschen Bundestag online gestellt wird, muss sie innerhalb kurzer Frist von möglichst vielen Menschen unterzeichnet werden.

Kontakt: Sigrid Grabmeier: grabmeier@wir-sind-kirche.de

Zuletzt geändert am 03­.07.2019